Mind the Mind - gegen die Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen Workshop 2018

Schülerinnen und Schüler der Klassen 6C, 7A, 7B und 7D die das diesjährige Wahlpflichtfach Psychologie und Philosophie unter der Leitung von Professoring Sarah G. besuchten, durften heuer bei einem Workshop der Organisation EFPSA (The European Federation Of Psychology Students´Assossiations) mitmachen. Im Rahmen der Kampagne "Mind the Mind - to Combat Stigma of Mental Disorders" wurden wir über psychische Erkrankungen informiert. Das Ziel war, dass Bewusstsein für psychische Gesundheitsprobleme zu schärfen, Diskussionen über das Beenden von Stigmatisierung zu führen und die Entwicklung von Empathie gegenüber Betroffenen psychischer Krankheiten zu fördern. Der Workshop beinhaltete Informationen über psychische Erkrankungen, Rollenspiele, interaktive Übungen und Gruppendiskussionen.

Die zwei Referentinnen des Workshops informierten uns mithilfe einer PowerPoint Präsentation, Videos und Spielen reichlich Informationen über Depression, Angststörungen, Schizophrenie und Sozialphobie, aber vermittelten uns auch Möglichkeiten, wie man Betroffene von psychischen Erkrankungen unterstützen kann. Dabei wurde ebenfalls die Empathie anhand eines Spiels gestärkt: Jede/r Schüler/in bekam einen kleinen Zettel mit einem Text. Es wurde eine Person beschrieben, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befindet. Alle Schüler/innen wurden dann gebeten in einer Linie zu stehen, die Augen zu schließen und auf die folgenden Fragen bezüglich der beschriebenen Person individuell nach ihrem Empfinden mit "Ja" oder "Nein" zu antworten, indem, sie bei "Ja" einen Schritt nach vorne, bei "Nein" auf ihrem Platz stehen blieben. Wir wurden beispielsweise gefragt, ob wir glauben, dass die Person oft traurig ist. Nach dieser Übung stellte sich heraus, dass wir alle den gleichen Text bekommen hatten, unsere Einschätzung der im Text beschriebenen Person jedoch unterschiedlich ausfiel.

Als Psychologie Interessierte hat mir der Workshop besonders gut gefallen. Ich finde, dass man auch mit Vorwissen viel Neues dazulernen kann, z.B. Wissen über Mythen und Fakten psychischer Störungen. Im Gegensatz zum regulären Unterricht, lernt man den Stoff viel intensiver. Ich hatte zum Glück selbst nie mit einer psychischen Erkrankung zu kämpfen, aber persönlich kenne ich viele, die unter Angststörungen, Sozialphobie oder Depression leiden. Psychische Krankheiten können jeden Menschen unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und sozialer Stellung treffen. Deswegen sind mir Informationen zu psychischen Erkrankungen sehr wichtig. Ich bin dankbar, dass wir bei diesem Workshop teilnehmen durften.

Weiter Informationen zu der Organisation EFPSA findest du hier:
http://www.efpsa.org/

Dieser Beitrag wurde von Samantha J. aus der Klasse 6C verfasst.