Soziales Lernen - SOL

Die Schule ist ein Lernort in vielerlei Hinsicht. Auch das Miteinander muss geübt werden. Seit dem Schuljahr 2017/18 geschieht das gezielt in den sogenannten SOL-Stunden (Soziales Lernen). Hier verbringen die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse eine Stunde pro Woche mit ihrer Klassenvorständnin bzw. ihrem Klassenvorstand. Im Zweiwochenrhythmus kommt zusätzlich eine weitere Fachlehrkraft in die Klasse, die sich auf das soziale Lernen spezialisiert hat.
Während der SOL-Stunden liegt der Fokus auf der Klassengemeinschaft und Selbstorganistaion. Die Kinder vertiefen ihr Einfühlungsvermögen und ihren Teamgeist, lernen mit Terminen und zwischenmenschlichen Konflikten umzugehen, und habe dabei auch sichtlich Spaß.
 

"Am besten gefällt mir, dass wir Zeit füreinander haben", findet ein Mädchen aus der ersten Klasse. "Stimmt. Die Spiele machen aber auch großen Spaß", pflichtet ihr ein Mitschüler bei.

Was viele Kinder bloß als Spiele wahrnehmen, sind in Wahrheit gezielt eingesetzte gruppendynamische Übungen. So lernen die Kinder beispielweise bei den Spielen "Acid River" oder "Turmbau", wie sie mit unterschiedlichen Lösungsvorschlägen umgehen und gemeinsam eine Aufgabe bewältigen können. In den SOL-Stunden werden damit die Grundfesten für eine gute Schulzeit gelegt. Schließlich ist die Schule nicht bloß ein Lernort, sondern auch ein Lebensraum.