Hass im Netz bekämpfen - Donaustadtecho Ausgabe 2/17


Als Staatsekretärin Muna Duzdar vor einem Jahr ihre Aufgaben übernahm, gab es viele Themen, die es zu bearbeiten galt. Eines war aber damals noch kein Thema: Hass im Netz. In diesem Jahr hat sich viel geändert. Immer mehr Menschen werden im Internet und vorallem den sozialen Plattformen, wie Facebook, Twitter oder Youtube, beschimpft und sind Anfeindungen ausgesetzt. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Jugendliche sind vor neue Herausforderungen gestellt. Wie kann man sich gegen den Hass im Internet wehren? Was kann man andere Menschen unterstützen, die davon betroffen sind? Viele Menschen sind mittlerweile selbst aktiv geworden und setzen sich mit dem Phänomen Hass im Netzt auseinander. So auch die ehemalige Schule von Muna Duzdar, in der Franklinstraße 26 in Florisdorf, die sich eine ganze Woche lang damit auseinandergesetzt hat und ihre Erfahrunge in einem Blog dargelegt haben.

Duzdar berichtete in ihrem Vortrag und in der Diskussion von den Maßnahmen, die die Bundesregierung setzt, um den Hass im Netz zurückzudrängen. "Wir haben eine Vielzahl guter Gesetze. Aber diese müssen erstens umgesetzt werden und zweitens muss es vor allem auch darum gehen, dass Menschen offensiv gegen die negativen Auswüchse auftreten. Wir brauchen mehr digitale Zivilcourage, denn Meinungsfreiheit bedeutet nicht Narrenfreiheit", stellte Dudzar klar. Der Blog findete sich unter: https://f26gegenhass.wordpress.com

Bildquelle: http://www.donaustadtecho.at/wp-content/uploads/2017/06/Donaustadtecho36-web.pdf