Geflippte Schulbücher

 

Spielen nur Buben Fußball, während Mädchen shoppen gehen? Besteht jede "normale" Familie aus (einer) Mutter, (einem) Vater und zwei Kindern? Ist die Frau für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig, während der Mann arbeiten geht? Im BE-Projekt "Geflippte Schulbücher" der 5A werden Darstellungen und texte in Schulbüchern gemeinsam mit dem Künstler Tobias Dörler in den Blick genommen und verschiedene Formen von Diskriminierung und Privilegien anhand der Kategorien Gender, sexuelle Orientierung und Familie herausgearbeitet.

Es wird danach gefragt, welche Geschichten erzählt werden und welche nicht sichtbar werden. Die durch die kritische Schulbuchanalyse aufgeworfenen Fragen werden durch künstlerische Auseinandersetzungen dargestellt, künstlicherische Interventionen gesetzt oder die Geschichten werde anders erzählt. Das Projekt ergänt damit den Schulschwerpunkt "Präsentationstechniken" der 5. Klassen, in dem die Schüler_innen Medieninhalte kritisch analysieren, eigenes Medienverhalten reflektieren sowie den Umgang mit Videoschnitt- und Grafikprogrammen erlernen.