Spiel zum Thema Stadtplanung

 

Im Schuljahr 2016/17 probierten SchülerInnen der 6B, 6C und 3. Klassen im Unterricht der Bildnerischen Erziehung und während der Projekttage das neue stadtPLANspiel aus. Dabei geht es um Planen und Wohnen, aber auch um die gruppendynamischen Prozesse zwichen unterschiedlichen Interessensgruppen.

Im Spiel wurde SchülerInnen spielerisch Begrife der Raumplanung, Stadtplanung, Umwelt und Architektur vermittelt. Sie lernten die wichtigsten Einflüsse und Faktoren für die Attraktivität eines Stadtteils kennen.












In verschiedenen Rollen von Akteuren der Stadtplanung - PlanerInnen, PolitikerInnen, NachbarInnen, Jungedliche, Wirtschaftstreibende, UmweltschützerInnen und künftige BewohnerInnen eines Stadtteils - lernten sie auf den Prozess der Planung Einfluss zu nehmen: durch das Formulieren von eigenen Positionen und Interessen, durch den Austausch im Gespräch mit anderen Akteuren und durch das Argumentieren in Bauverhandlungen.

Statements der SchülerInnen bei der anschließenden Evaluation über das StadtPLANspiel

Was hast du bei diesem Spiel gelernt?
"Ich habe gelernt, worauf man so alles achten muss, wenn ein neues Viertel bebaut wird. Es ist nicht immer einfach alle Interessen unterzubringen."

"... das man als Architekt willensstark sein muss, aber zugleich auch auf die Mitmenschen achten sollte."


"... dass so eine Stadtteilplanung etwas anstrengend ist, viele Gedanken braucht, guten Kopf und viel Teamwork."

Wie sind die Verhandlungen mit den anderen Gruppen verlaufen?
"Wir haben viel miteinander geredet, aber am Ende sind wir zu einer Lösung gekommen, mit der jeder zufrieden war."

Was würdest du beim zweiten Spieldurchgang anders machen?
"Etwas klarer meine Wünsche definieren"

"Mehr mitreden!"