Besuch der Partnerschule aus St. Petersburg in Wien

Am 24.3.2014 durften wir unsere Partnerschule aus Petersburg in Wien willkommen heißen. Bereits zum neunten Mal machte sich ein Autobus voll interessierter russischer SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern auf eine Reise im Zeichen des Friedens.

In diversen europäischen Städten besuchten sie Denkmäler, die im Zusammenhang mit den Verdiensten sowjetischer Soldaten, vor allem im Zweiten Weltkrieg, stehen. Vor ihrem Wienbesuch waren sie beispielsweise im Konzentrationslager Auschwitz in Polen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Reise war, wie jedes Mal, der Besuch von UNESCO-Objekten.

 

Ihr Wienbesuch erweiterte ihre bereits sehr lange Liste um das Schloss und die Gärten von Schönbrunn sowie das historische Zentrum der Stadt, welches seit 2001 UNESCO Welterbestätte ist. Eine Gruppe engagierter SchülerInnen aus der 6. und 8. Klasse begleitete die russischen Gäste auf ihrer Besichtigungstour. Nach anfänglicher Schüchternheit unterhielten sich die SchülerInnen schon bald sehr angeregt auf Deutsch sowie auf Russisch. Der Tag fand einen gemütlichen Ausklang in einem typisch österreichischen Lokal.

Tags darauf nutzten wir die Gelegenheit uns für die herzliche Gastfreundschaft, die uns im September in Petersburg entgegen gebracht wurde, erkenntlich zu zeigen und luden die russischen Gäste für einen Vormittag in unsere Schule ein. Nach einem Vortrag ihrerseits über den Hintergrund ihrer Reise sowie der offiziellen Begrüßung durch die Koordinatorin der UNESCO-Schulen Österreichs, Frau Mag. Friederike Koppensteiner, und unsere Direktorin, OStR. Mag. Dr. Gunda Mairbäurl, wurden unsere Gäste auf sämtliche Russischlernende unserer Oberstufe aufgeteilt und begleiteten diese in den Unterricht.

Die Russischgruppen der 6. und 8. Klassen hatten am Ende des Vormittages die Möglichkeit mit den russischen SchülerInnen jeweils eine Unterrichtsstunde nach dem Tandemprinzip zu erleben. Unter der Anleitung ihrer Professorin Mag. Christiane Neglyad halfen sie ihren russischen PartnerInnen in persönlichen Gesprächen die jeweils andere Sprache zu trainieren. Abwechselnd befanden sie sich in der Rolle des Lehrenden und des Lernenden. Während diese Art des Unterrichts für die 6. Klasse neu war, rief sie bei den SchülerInnen der 8. Klasse schöne Erinnerungen an ihre Sprachreise in Petersburg wach, wo sie nach diesem Prinzip mit SchülerInnen der Pädagogischen Universität lernten.

Nachdem wir sie noch mit Fritattensuppe, Wiener Schnitzeln mit Erdäpfelsalat und einer Unmenge an selbstgemachten Mehlspeisen bewirtet hatten, verabschiedeten sich unsere russischen Gäste satt und zufrieden und überreichten uns als Erinnerung drei Bausätze russischer Sehenswürdigkeiten, die einen besonderen Ehrenplatz in unserer Russischvitrine bekommen werden.

 

Wir freuen uns schon alle sehr auf das nächste Treffen!