Mit dem erasmus+ projekt nach frankreich

Noch vor der ursprünglich geplanten Reise, die erste Enttäuschung: Die ungarische Partnerschule ist aus dem Programm ausgestiegen, der Austausch kann nicht in Ungarn stattfinden. Umso größer die Freude, als das Ersatzprogramm feststeht: es geht nach Straßburg, die „Hauptstadt Europas”. Und das, obwohl keine Partnerschule hier ihren Standort hat. Der Plan: Ein Treffen mit den Schüler*innen aus Belgien und Spanien, ein gemeinsames Erkunden der fremden Stadt und ein Besuch im EU-Parlament.
Am 2. März 2020 treffen sich acht Schüler*innen zusammen mit Prof.in Reichart und Prof. Morgan am Flughafen Wien.

Es ist 5:20 Uhr. Es kann losgehen! Die Reise nimmt den ganzen Vormittag in Anspruch. Zuerst mit dem Flugzeug nach Stuttgart und weiter mit dem Bus zur Zieldestination.
Die Belgier*innen und Spanier*innen lassen noch auf sich warten. Es bleibt Zeit, die Stadt zum ersten Mal eigenständig kennenzulernen. Das erste Aufeinandertreffen mit den anderen Austauschschüler*innen ist ein wenig distanziert. Doch der gemeinsame Spaziergang zur Kathedrale im Stadtzentrum lockert die Stimmung auf und erste Gespräche ergeben sich. Am Nachmittag folgen Kennenlernaktivitäten und ein gemeinsames Abendessen im Hotel Ciarus im Stadtzentrum. Am Abend spielten wir in gemischten Kleingruppen ein Spiel zu unterschiedlichsten Begriffen rund um Demokratie und Identität.

Am nächsten Morgen ist ein Besuch ins EU-Parlament geplant. Nach einem 30-minütigen Spaziergang folgt jedoch die Ernüchterung: Aufgrund des Coronavirus ist die Institution für Besucher*innen nicht zugänglich, worüber die Lehrpersonen im Vorhinein nicht informiert werden. Die Planänderung sieht vor, dass wir in gemischten Gruppen Straßenumfragen über Demokratie durchführe. Der restliche Tag steht uns für Sightseeing zur Verfügung. Abends wird uns durch den Besuch in einem Escape-Room die Möglichkeit geboten, die anderen Schüler*innen näher kennenzulernen.

 Pech haben wir leider auch mit dem Wetter. Es regnet fast durchgehend. Durch den steigenden Wasserspiegel fällt damit auch die geplante Bootstour ins Wasser! Das Ersatzprogramm am Nachmittag gefällt uns aber sogar noch besser: Ein Tagestrip in das 70km von Straßburg entfernte Städtchen Colmar, dessen Architektur und Flair an die Märchen der Brüder Grimm erinnert. Zurück in Straßburg fällt die spontane Entscheidung der österreichischen und spanischen Schüler*innen, gemeinsam ins Kino zu gehen und sich den Oscar-prämierten Film „Jo Jo Rabbit” anzusehen.

Der nächste Tag steht ganz im Zeichen der Projektarbeit zum Thema Demokratie. Die scheinbar simple Wahl eines Logos entfacht einer angeregte Diskussion über Identität und Zugehörigkeitsgefühl. Es folgen Präsentationen und Gegenüberstellungen der im Unterricht erarbeiteten Projekte. Eine von den Spanier*innen geplante Aktivität lässt uns die Woche reflektieren und endet mit Musik und Tanz.

Eine Schnitzeljagd durch den Parlamentsbezirk am Vormittag und eine letzte Möglichkeit, am Nachmittag die Stadt zu besichtigen, machen den Freitag aus. Außerdem bekamen wir den Auftrag an unserem blog zu arbeiten, was wir sehr selbstständig in Kleingruppen erledigt haben. Beim Bowling am Abend herrscht Abschiedsstimmung. Aufgrund der zeitigen Abreise am nächste Tag müssen wir uns nun bereits den anderen verabschieden — „Lebewohl” fällt schwer.

Diese Woche ist voller schöner Erinnerungen, auf die wir gerne zurückblicken. Die Freundschaften, die Erfahrung und die neugewonnenen Aspekte über Identität, Kultur und Demokratie nehmen wir mit nach Wien!

Autorinnen: Isabel Weilgungy (7D), Ines Poppinger (7D), Natalie Scheiber (7D) und Ummahan Gül (6A)

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